SkulpTour Berlin

Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff: Berlin (1985-87)

Chromnickelstahl, 8 x 9 x 5 m; Im Berliner Volksmund auch "tanzende Spaghetti" genannt. Standort: Mittelstreifen der Tauentzienstraße zwischen Nürnberger und Marburger Straße; von der Deutschen Bank erworben und der Stadt Berlin als Dauerleihgabe überlassen; Die Arbeit entstand im Rahmen des vieldiskutierten Projekts "Skulpturenboulevard Kurfürstendamm" zur 750-Jahr Feier Berlins 1987. Die vier Arme symbolisieren die vier Sektoren, in die Berlin nach dem Krieg geteilt war. Artikel "Stahl gegen die Teilung" der Berliner Zeitung vom 2.1.2007.

"Die mögliche, aber tatsächlich nicht ausgeführte Verbindung der Elemente
verbildlicht ein Paradox von Gespaltenheit und Zusammengehörigkeit." [Mirjam Brusius]

"Die Skulptur ist von allen Seiten zu begehen, in jede Richtung zu durchschreiten
und damit körperlich erlebbar. Betont ist die Durchgangsrichtung West-Ost und Ost-West.
Unsere Skulptur ist speziell für diese Stelle konzipiert (...)" [Matschinsky-Denninghoff]

[Foto: mit freundlicher Erlaubnis © 9/2008 Jochen Jansen, flickr; Alle Rechte vorbehalten.]